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Projektträger

Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.

Fachlich inhaltliche
Begleitung


e-hoch-x Beratungsgesellschaft mbH

Gefördert durch

Sächsische Staatsregierung

Diese Maßnahme wird mitfanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

News / Presse

Ideenreiche WFS-Projektwerkstatt „Health goes Textile“ am Uniklinikum Dresden

 „Health goes Textile“ lautete das Motto einer Projektwerkstatt mit rund 40 Fachleuten aus der Gesundheitswirtschaft und der heimischen Textilbranche, zu der die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) am 19. Juni 2019 in das Dresdner Universitätsklinikum Carl Gustav Carus eingeladen hatte. Konzipiert und vorbereitet wurde dieses Treffen von der e-hoch-x Beratungsgesellschaft mbH, Chemnitz, in Partnerschaft mit dem HEALTHY SAXONY – Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft e. V. und dem Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), Träger des Projekts „health.textil 4.0“.

Im Mittelpunkt des branchenübergreifenden Meetings stand das Thema „Textile Lösungen für Orthopädie und Rehabilitation“.  Dem Grußwort von Prof. Dr. Klaus-Peter Günther, Ärztlicher Direktor des UniversitätsCentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, folgten Impulsreferate von Medizinern und anderen Spezialisten der TU Dresden zu möglichen Entwicklungsansätzen für den Einsatz von textilen Strukturen, z. B. im Bereich der Orthesen und der Kompression. Dass viele menschliche Gewebe Ähnlichkeiten mit textilen Strukturen haben, z. B. Sehnen, Bänder und Muskeln, eröffnet ein breites Forschungsfeld zur Entwicklung von textilen Strukturen aus biologisch abbaubaren Materialien mit oft anisotropen Eigenschaften. Die Vertreter aus Textilfirmen und textilen Forschungsinstituten zeigten jüngste Neuentwicklungen von alltagstauglichen Produkten für Orthopädie und Rehabilitation, z. B. Softorthesen und sticktechnologische Lösungen zur Befestigung von Gelenkimplantaten. „Die offene Diskussion hat für die Teilnehmer aus beiden Branchen neben neuen Erkenntnissen konkrete Ansatzpunkte für gemeinsame Themenstellungen hervorgebracht“, resümierte Dr. Peter Homilius, Leiter Strategie, Branchen, Marketing bei der WFS: „Damit haben wir die Zielstellung unserer Projektwerkstatt erreicht.“ Johann Varga von der e-hoch-x Beratungsgesellschaft mbH, Manager des health.textil-Netzwerks, betonte: „Wir bleiben an den Themen dran.“   www.wfs.saxony.de           www.healthtextil.de

 

Innovative Gesundheitstextilien aus heimischer Produktion den Anwendern nahe bringen 

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig besuchte Hersteller und Textilforscher

Hightech-Textilien für Anwendungen in Klinik, Pflege, Reha und Wellness waren am 20. Mai 2019 Thema eines Besuchs des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig in den Firmen  Spengler & Fürst, Crimmitschau; Strumpfwerk Lindner, Hohenstein-Ernstthal; Biehler Sportswear, Limbach-Oberfrohna, sowie im Sächsischen Textilforschungsinstitut (STFI), Chemnitz (mehr dazu unten auf dieser Seite). Nach seiner von Medienvertretern begleiteten Exkursion resümierte der Politiker: „Ein spannender Tag für mich. In der Branche steckt eine Menge Innovationskraft.“ Er hob hervor, dass der Einsatz von Spezialtextilien in der Gesundheitswirtschaft für die Hersteller Wachstumsmärkte eröffne, deren Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft sei.  

Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des in Chemnitz ansässigen Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), berichtete dem Minister, dass  in den vergangenen 10 bis 15 Jahren viele mittelständische Produzenten innovative Medizin- bzw. Gesundheitstextilien entwickelt haben. Das Spektrum reiche von Inkontinenz- bzw. Matratzenschutz-Ausrüstungen über Spezialanfertigungen für Rollstuhlfahrer bis zu Anti-Zecken-Socken, flexiblen Soft-Orthesen, keimtötender Klinikwäsche und modisch-funktioneller Berufsbekleidung für das Pflegepersonal. „Doch diese Spitzenprodukte aus heimischer Produktion sind bei den potenziellen Anwendern oft kaum oder noch nicht genug bekannt. Deshalb freuen wir uns, dass es seit 2015 mit Unterstützung des sächsischen Wirtschaftsministeriums gelungen ist, mittelständischen Herstellern den Weg in den Markt zu ebnen. Zu unseren Aktivitäten gehören Kontakte zu Entscheidern in Kliniken und Pflegediensten ebenso wie Vorträge, Workshops und Präsentationen bei nationalen Gesundheitskongressen.“ 

Weiterführendes Projekt in Vorbereitung

Der vti managt gegenwärtig das Projekt „health.textil 4.0 - Textile Wege zur Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft - Aufbau eines nachhaltigen Clusters". Rund 20 Firmen sowie die AOK PLUS Sachsen-Thüringen, der Healthy Saxony – Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft e. V. und das STFI sind beteiligt. Die Projektsteuerung obliegt im Auftrag des vti der e-hoch-x Beratungsgesellschaft mbH, Chemnitz.  Dr.-Ing. Jenz Otto dankte Martin Dulig für die Unterstützung des dieser Tage auslaufenden Projekts durch sein Ministerium sowie für die Herstellung von Kontakten zum Bundeswirtschaftsministerium. Der vti habe alle Voraussetzungen geschaffen, dass ab Jahresmitte eine Förderung aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) möglich wird. Der entsprechende Antrag liege in Berlin vor. Vorgesehen sei u. a. die Einbeziehung von Gesundheitstextilien-Herstellern aus Thüringen sowie aus Tschechien.

Staatsminister Martin Dulig (2. v. r.) interessierte sich in der Weberei Spengler & Fürst, Crimmitschau, für das keimtötende Textilsystem bacteriaEX; mit im Bild (v. l.):  Jörg Brändl, Brändl Textil, Geyer; Prof. Dr. med. Florian Gunzer, Facharzt für Mikrobiologie und Virologie am Uni-Klinikum Dresden; Eckhard Bräuninger, Spengler & Fürst, und vti-Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Jenz Otto. Foto: vti / W. Schmidt

Spengler & Fürst / Brändl Textil: „bacteria EX“ vernichtet Klinik-Keime

Die Übertragung lebensgefährlicher multiresistenter Bakterien (MRSA) von Mensch zu Mensch kann in Kliniken und Pflegeheimen durch  Bett- und Patientenwäsche, Personalkleidung, Handtücher oder Vorhänge erfolgen. Dem wirkt das innovative Textilsystem „bacteria EX“ entgegen, das die Weberei Spengler & Fürst, Crimmitschau, und das im erzgebirgischen Geyer ansässige Unternehmen Brändl Textil unlängst auf den Markt gebracht haben. Es basiert auf einem silberhaltigen Hightech-Gewebe,  das in der Lage ist, alle bekannten MRSA-Stämme innerhalb von einer Stunde nachhaltig zu vernichten. In Laborversuchen in den USA sowie im Textilforschungsinstitut TITK Rudolstadt wurde dies bestätigt. Gegenwärtig laufen im Universitätsklinikum Dresden und im Elblandklinikum Meißen Langzeitversuche unter Praxisbedingungen.

Der Einsatz der permanent antibakteriell wirkenden Textilien hat keinerlei schädliche Nebenwirkungen für den Menschen. Die bereits bei einigen Sanitätshäusern in Sachsen und Thüringen gelisteten Produkte von „bacteria EX“ eignen sich auch für die Anwendung im privaten Haushalt. Sie sind normal waschbar und behalten ihre keimtötenden Eigenschaften bei. Online-Nutzer können die hochwertigen Erzeugnisse in dem dieser Tage eröffneten Internet-Shop der Hersteller ordern:  www.bacteria-ex.de

 

Blick in die Produktion der Weberei Spengler & Fürst, Crimmitschau. 
Foto: vti / W. Schmidt

Neu bei Lindner: Keimtötende Socken für Klinikpersonal und Patienten

Die Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, trägt bei zur Komplettierung des oben beschriebenen Texilsystems „bacteria EX“. Das Unternehmen fertigt neuerdings Socken mit nachweislich keimtötender Wirkung. „Wir tun das in zweifacher Ausführung. Zum einen handelt es sich um sehr strapazierfähige, an der Sohle gepolsterte Berufssocken für das Klinikpersonal, das ja meist den ganzen Arbeitstag lang auf den Beinen ist“, berichtet Firmenchef Thomas Lindner: „Zum anderen haben wir eine etwas dünnere Version mit Anti-Rutsch-Ausstattung an der Unterseite der Sohle für die Patienten entwickelt.“ 

Damit erweitert der 60 Mitarbeiter zählende sächsische Strumpfhersteller sein umfangreiches Sortiment an Spezialsocken und flexiblen Bandagen. Der Vertrieb erfolgt zu großen Teilen über den seit 2016 zur Lindner-Gruppe gehörenden Großhändler Venocare-Med GmbH, Hohenstein-Ernstthal, der insbesondere den orthopädischen Fachhandel bedient. Venocare-Med beliefert Apotheken, Sanitätshäuser und Kliniken u. a.  mit Thrombose- und Kompressionsstrümpfen, Bandagen für Handgelenk, Knie und Knöchel, mit Anti-Zecken-Socken sowie mit Socken bzw. Strümpfen für Diabetiker und Neurodermitis-Patienten. Privatkunden steht der firmeneigene Web-Shop von Lindner offen.   www.lindner-socks.de  www.venocare.de  

Die neue Spezialsocken, die zum keimtötenden Textilsystem bacterEX gehören.  Fotos: vti / W. Schmidt 

Biehler: Hautfreundliches Pflege-Shirt liefert Vitaldaten via App

Die medizinisch notwendige Überwachung von kranken Menschen erfordert hohen personellen Aufwand. Ein intelligentes Shirt aus der Biehler Sportswear GmbH & Co. KG, Limbach-Oberfrohna, erleichtert dem Klinikpersonal künftig die Arbeit. Das mit waschbarer Mikro-Sensorik ausgestattete Textil entstand in Kooperation mit Hard- und Softwarespezialisten aus Hennigsdorf, dem Sächsischen Textilforschungsinstitut (STFI), Chemnitz, und der Berliner Charité. Es misst u. a. Atmungsverhalten, Herzfrequenz, Körpertemperatur und Hautfeuchte – bei Bedarf über einen längeren Zeitraum. Die Vitaldaten werden mit einer Hilfe einer App ausgewertet und auf Smartphone oder Tablet der jeweils Pflegenden übertragen. „Das Handling ist einfach; auch pflegende Angehörige kommen damit zurecht“, erläutert Biehler-Chefin Steffi Barth: „Entscheidend für die Akzeptanz beim Pflegebedürftigen selbst sind Aussehen und Tragegefühl. Daher haben wir uns für eine atmungsaktive Naturfasermischung aus Viskose und Bambus entschieden. Bei der Passform bringen wir unsere Erfahrungen als Hersteller von körperbetonten Sport-Trikotagen ein. Unsere hautfreundlichen Pflege-Shirts gibt es künftig in mehreren lebensfrohen Farben.“ 

Ein weitere Neuentwicklung der bislang vor allem für hochwertige Radsport-Outfits bekannten Firma sind individuell anpassbare und modisch designte textile Soft-Orthesen zur Unterstützung neuro-orthopädischer Behandlungen (z. B. von Skoliose-Patienten im Kinder- und Jugendalter).  www.biehler-cycling.com

Biehler-Chefin Steffi Barth testet mit Mitarbeiter Philipp Zwingenberger (M.) und Reinhard Helbig vom STFI ein Funktionsmuster des neuartigen Sensor-Pflegeshirts sowie die dazugehörige App.   Foto: Wolfgang Schmidt 

STFI: Sensorpolster mit Optikfasern erleichtert Arbeit der Pflegenden

Ein neuartiges signalgebendes Polster für Betten und Sitzmöbel in der Alten- und Krankenpflege hat das Sächsische Textilforschungsinstitut (STFI) gemeinsam mit dem Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) sowie der Materialforschungs- und –prüfanstalt (MFPA) an der Bauhaus-Universität Weimar , entwickelt. Dank integrierter polymeroptischer Fasern liefert das Polster zuverlässig Daten zu Druck, Temperatur und Feuchte – z. B. im Pflegebett. Mit Hilfe einer Software wird auf einem Display angezeigt, wie oft sich eine pflegebedürftige Person in einem definierten Zeitraum bewegt bzw. das Bett verlassen hat. Die Messungen basieren auf der Erfassung von Veränderungen der Lichtintensität in den Mikro- und Makrobiegungen  der lichtwellenleitenden Fasern. Die permanent möglichen Messungen erfolgen vollkommen gefahrlos, d. h. in der Polsterung liegt keine elektrische Spannung an.

Pflegepersonal oder Angehörige von hilfsbedürftigen Menschen erhalten mit diesem System eine wertvolle Entscheidungshilfe für ggf. notwendige Handlungen. Das Sensorpolster wurde in der Berliner Charité rund zweieinhalb Jahre lang unter Praxisbedingungen getestet und hat unlängst die Zertifizierung als EU-Patent erhalten. Mit neuen Projektpartnern, darunter ein Pflegemöbel-Hersteller aus dem Erzgebirge, will das STFI das Sensorpolster in naher Zukunft bis zur Produktionsreife führen.  www.stfi.de 

Dr. Yves-Simon Gloy, Wissenschaftlicher Direktor des STFI, (r.) und Mitarbeiterin Elke Thiele erläutern Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig die Funktionsweise des neuen Sensorpolsters in einem damit ausgestatteten Pflegebett.  Foto: vti / W. Schmidt

 

7. Interprofessioneller Gesundheitskongress in Dresden

Funktionstextilien für Prophylaxe, Therapie und Pflege aus heimischer Produktion in wichtigen Zielgruppen bekannter gemacht

„Sehr interessant - wir haben gar nicht gewusst, dass in Sachsen solche Textilien hergestellt werden.“ So und ähnlich lauteten die Aussagen von Teilnehmern des 7. Interprofessionellen Gesundheitskongresses, die den Präsentationsstand des Netzwerk-Projekts „health.textil 4.0“ im Tagungsfoyer besuchten. Auf Einladung des Springer-Medizin-Verlages, Berlin, hatten sich am 5./6. April 2019 mehr als 700 Vertreter aus unterschiedlichen Pflege- und Gesundheitsbereichen in Dresden versammelt, um sich  in Vorträgen und Workshops über neue Entwicklungen in ihren Fachgebieten zu informieren.

„Wir haben viele gute Gespräche geführt und wertvolle Kontakte zu Entscheidern in Klinik und Pflege geknüpft“, resümierte Netzwerk-Managerin Dr. Claudia Scholta, e-hoch-x Beratungsgesellschaft, Chemnitz.  Auch Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des Projektträges Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), Chemnitz, zeigte sich zufrieden: „Die von uns vorgestellten Funktionstextilien für Prophylaxe, Therapie und Pflege aus heimischer Entwicklung und Produktion sind in wichtigen Zielgruppen ein ganzes Stück bekannter geworden.“

Das vom vti gesteuerte Medizin- und Gesundheitstextilien-Projekt „health.textil 4.0“ war erstmals auf diesem renommierten Kongress vertreten.  „App-basiertes Intensivpflege-Assistenzsystem – Erfassung der Vitalfunktionen in einem Sensor-Shirt“ lautete der Titel des Vortrages, den Steffi Barth, Biehler Sportswear, Limbach-Oberfrohna, am Eröffnungstag im Themenblock „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ hielt.  Am zweiten Tag stand der Workshop „Funktionstextilien für Prophylaxe, Therapie und Pflege“ auf dem Programm.  Themen waren u. a. „Textilbasiertes Exoskelett für Prävention und Rehabilitation“ (Dr. Heike Illing-Günther/Jens Mählmann, STFI Chemnitz); „bacteriaEX – Hightech-Textilien kontra MRSA in der Intensivmedizin“ (Eckhard Bräuninger, Spengler & Fürst, Crimmitschau); „Kleidung und Softorthesen für Menschen mit Handicap“ (Kathrin Fischer, pellis medica, Crinitzberg, und Steffi Barth, Biehler Sportswear, Limbach-Oberfrohna), sowie „Smarte Textilien für Prophylaxe und Therapie“ (Sybille Hanus, Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland, Greiz).  www.gesundheitskongresse.de/dresden/2019

Bildtexte: 

    

Kathrin Fischer, pellis medica, Crinitzberg, während ihrer Ausführungen beim health.textil-Workshop..Doreen Deutel, Fachschwester für Intensivmedizin am der Uniklinik Dresden (M.), beim health.textil-Workshop des 7. Interprofessionellen Gesundheitskongresses in Dresden im Gespräch mit Dr. Heike Illing-Günther, Forschungsleiterin des STFI Chemnitz, und vti-Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Jenz Otto.

 

Kathrin Fischer, pellis medica, Crinitzberg, während ihrer Ausführungen beim health.textil-Workshop..

Der rege frequentierte Präsentationsstand von „health.textil 4.0“ im Tagungsfoyer des Dresdner Congress-Centers.  Fotos:  vti-pressedienst

health.textil-Akteure gestalten 7. Interprofessionellen Gesundheitskongress in Dresden mit

Zu den nächsten wichtigen Vorhaben des health.textil-Projekts gehört der vom Springer-Ver­lag, Berlin, organisierte 7. Interprofessionelle Gesundheitskongress mit rund 800 Teilnehmern am 5./6. April 2019 in Dresden. Neben einer Produktpräsentation im Foyer sind mehrere Projektteilnehmer als Akteure im Tagungsgeschehen vertreten: 

„App-basiertes Intensivpflege-Assistenzsystem – Erfassung der Vitalfunktionen in einem Sensor-Shirt“ ist der Titel des Vortrages von Steffi Barth, Biehler Sportswear, Limbach-Oberfrohna, im Themenblock „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ (13.30 – 16.00 Uhr). Am 6. April moderiert Netzwerk-Managerin Dr. Claudia Scholta, e-hoch-x Beratungsgesellschaft, Chemnitz, den Workshop 11 (9.00 – 12.00 Uhr) zu innovativen Gesundheitstextilien. Die Themen sind u. a. „Textilbasiertes Exoskelett für Prävention und Rehabilitation“ (Jens Mählmann, STFI Chemnitz); „bacteriaEX – Hightech-Textilien kontra MRSA in der Intensivmedizin“ (Jörg Brändl, Brändl Textil, Geyer / Eckhard Bräuninger, Spengler & Fürst, Crimmitschau); „Belastungsoptimierung mit Spezialstrümpfen und Smart Socks im Fuß-Bein-Bereich“ (Thomas Lindner, Strumpfwerk Lindner, Hohenstein-Ernstthal); „Komfort und Funktion in individualisierter Berufsbekleidung“ (Peter Wippermann, Güldi-Moden, Limbach-Oberfrohna); „Kleidung und Softorthesen für Menschen mit Handicap“ (Kathrin Fischer, Pellis Medica, Crinitzberg; Steffi Barth, Biehler Sportswear, Limbach-Oberfrohna), und „Smarte Textilien für Prophylaxe und Therapie“ (Dr. Uwe Möhring, Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland, Greiz).

www.gesundheitskongresse.de/dresden/2019

Innovationen aus Sachsen helfen, multiresistente Erreger zu stoppen! 
Zusammenarbeit mit dem REGIOMED-Klinikum Coburg

 

Eine erfolgreiche Mission im „Außendienst“ haben Akteure von „health.textil 4.0“ am 27. Nov. 2018 in Franken absolviert. Im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung am REGIOMED-Klinikum Coburg stellten sie inno­vative Textilien für Klinik und Pflege vor. „Wir hatten rund 25 sehr aufmerksame Hörer und Diskutanten. Die meisten von ihnen arbeiten tagtäglich direkt am Patienten und können sehr gut die Qualität von Gesundheitstextilien beur­teilen“, berichtete Dr.-Ing. Claudia Scholta, Geschäftsführerin der vom vti mit dem Pro­jektmanagement be­trauten e-hoch-x Bera­tungsgesellschaft mbH, Chemnitz. Das Projektmanagement von health.textil 4.0 und die Partner des REGIOMED-Klinikums Coburg vereinbarten die Fortsetzung der Zusammenarbeit. 

7. Int. Messe mtex+ in Chemnitz:

Leistungsschau „health.textil“ und WFS-Projektwerkstatt mit erfreulicher Resonanz

Innovative Erzeugnisse für Klinik, Pflege, Reha und Wellness präsentierten Netzwerkpartner des vti-Cluster-Projekts „health.textil 4.0“ in einer viel beachteten Sonderschau auf der internationalen Textilfachmesse mtex+  am 29./30. Mai 2018 in Chemnitz.  » mehr

Innovationspreis der mtex+ für Vowalon:
 
Interessant und Kosten senkend für Medizin, Physiotherapie und Wellness

Mit einer Oberflächenversiegelung, die die Lebensdauer von stark strapazierten Kunstlederpolsterungen deutlich verlängert, ist die Vowalon Beschichtung GmbH, Treuen, mit dem Innovationspreis der 7. mtex+ geehrt worden. » mehr

Neuartige Soft-Orthesen (mit Chic) erhöhen Wirksamkeit der Therapie bei Krankheiten des Bewegungsapparates

Gemeinschaftsentwicklung von Biehler Sportswear, Saxcare und ITM der TU Dresden erlebte Messe-Premiere auf Sonderschau „health.textil“ der 7. mtex+ in Chemnitz

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die an neurologisch bedingten Krankheiten des Bewegungsapparates leiden, stehen jetzt neuartige textile Orthesen zur Unterstützung der individuellen Therapie zur Verfügung. Der Sportbekleidungsproduzent Biehler Sportswear, Limbach-Oberfrohna, hat die Soft-Orthese „Orthopedic Flex“ gemeinsam mit dem Chemnitzer Orthopädietechnik-Zentrum Saxcare und der Professur für Konfektionstechnik des Instituts für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden entwickelt. Die zweijährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten waren Bestandteil des vom Bundeswirtschaftsministerium aufgelegten Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM). Die Neuheit erlebte ihre Messe-Premiere auf der 7. Internationalen Textilfachmesse mtex+ am 29./30. Mai 2017 in Chemnitz, wo in der Sonderschau „health.textil“ zudem moderne Gesundheitstextilien weiterer Hersteller gezeigt wurden.

Steffi Barth, Geschäftsführerin von biehler sportswear, Limbach-Oberfrohna, und Orthopädietechnikmeister Robby Reschke, Geschäftsführer der saxcare GmbH, Chemnitz, mit Prototypen der neuartigen textilen Soft-Orthesen. Foto: Messe Chemnitz/ Kristin Schmidt

Biehler Sportswear ist bislang als Markenproduzent von modischer Funktionsbekleidung für den Hochleistungs- und Freizeitsport bekannt. „Doch wir verfügen sowohl über geeignete Hightech-Gestricke als auch über das erforderliche Know-how bei deren Verarbeitung, um orthopädische Hilfsmittel herstellen zu können“, erläutert Steffi Barth, Geschäftsführerin des rund 50 Mitarbeiter zählenden Unternehmens. „Unsere dehnbaren, biegesteifen und atmungsaktiven textilen Soft-Orthesen stabilisieren, stärken und aktivieren die Muskulatur. Die Patienten können damit eine spürbare Verbesserung ihrer von ihnen nicht oder nur eingeschränkt steuerbaren Körperhaltung erreichen – bis hin zum aufrechten Sitzen oder gar zum selbstständigen Gehen. Nicht zu unterschätzen ist hierbei der modische Aspekt. Die Patienten können aus einer Vielzahl von farbigen Stoffmustern wählen und künftig auch eigene Design-Motive einbringen. Die beim Test unserer Prototypen gesammelten Erfahrungen zeigen, dass dadurch gerade bei Kindern und Jugendlichen die Akzeptanz der orthopädischen Hilfsmittel enorm steigt: Eine textile ‚Orthese mit Chic‘ wird von ihnen gern getragen, wodurch sich die Wirksamkeit der Therapie natürlich erhöht.“ Die fachgerechte Anpassung der Soft-Orthesen erfolgt beim renommierten Orthopädietechnik-Anbieter Saxcare, der Filialen in Chemnitz, Burgstädt und Limbach-Oberfrohna betreibt. Grundlage ist eine entsprechende ärztliche Verordnung. „Die gemeinsam von Biehler Sportswear, Saxcare und dem ITM der TU Dresden hervorgebrachte Soft-Orthese ‚Orthopedic Flex‘ ist ein weiteres Beispiel für die außerordentlich hohe Innovationskraft in unserer heimischen Textil- und Forschungsregion“, konstatierte Dr. Peter Werkstätter, Geschäftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), Chemnitz. Der vti unterstützt mittelständische Hersteller von Gesundheitstextilien im Rahmen des vom sächsischen Wirtschaftsministerium geförderten Cluster-Projekts „health.textil 4.0“. www.biehler-medical.com www.saxcare.eu

Die Textilbranche im Dialog mit der Gesundheitswirtschaft

Schwerpunkt auf 7. mtex+ in Chemnitz : Leistungsschau „health.textil“ / Projektwerkstatt der Wirtschaftsförderung Sachsen für Entwickler, Hersteller und Anwender von Gesundheitstextilien / Impulsvortrag von Trendforscher Kai Gondlach

Innovative Erzeugnisse für Klinik, Pflege, Reha und Wellness präsentieren sächsische Textilhersteller auf der 7. Int. Messe für Technische Textilien mtex+, die am 29./30. Mai 2018 im Duett mit der Leichtbaumesse LiMA in Chemnitz stattfindet. Bei den Ausstellern handelt es sich überwiegend um Netzwerkpartner des vom Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti) geführten Cluster-Projekts „health.texil 4.0“. Zu den Exponaten gehören u. a. modische und funktionelle Berufsbekleidung, multiresistente Keime vernichtende Klinikwäsche, Verbandmaterialien, Inkontinenz- bzw. Matratzenschutz-Ausrüstungen, Spezialanfertigungen für Rollstuhlfahrer, Orthesen zur Behandlung von Haltungsschwächen, Diabetiker-Socken, Anti-Zecken-Strümpfe sowie gestickte Einlegesohlen, die das Klima im Schuh verbessern.
Der Auftakt-Rundgang zur Leistungsschau „health.textil“ findet am 29. Mai 2018 um 12.30 Uhr in Halle 1 statt. Um 13 Uhr beginnt im Messe-Foyer die branchenübergreifende Projektwerkstatt „Textile Lösungen für Innovationen in der Gesundheitswirtschaft“. Das für Fachbesucher offene Forum bietet z. B. Experten aus Kliniken, Pflegeheimen und Sanitätshäusern die Möglichkeit, mit Textilherstellern in den Dialog zu treten und Ideen für die künftige Zusammenarbeit zu entwickeln. Gastreferent ist der renommierte Trendforscher Kai Gondlach vom ThinkTank „2b AHEAD“. Die Moderation übernimmt die aus dem mdr-Fernsehen bekannte Journalistin Anja Koebel. Der Veranstalter der Projektwerkstatt, die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), erhält Unterstützung von der AOK PLUS Sachsen-Thüringen, vom Healthy Saxony e. V., von der Messe Chemnitz sowie vom vti. Die inhaltlich-organisatorische Koordination obliegt der e-hoch-x Beratungsgesellschaft GmbH aus Chemnitz. Rund 100 Teilnehmer werden erwartet. www.mtex-lima.de

Produktpräsentation von „health.textil 4.0“ beim 5. Deutschen Pflegetag in Berlin

Wichtige Kontakte und großes Interesse an Qualität aus Sachsen

„health.textil – Für Klinik, Pflege & Wellness. Qualität aus Sachsen.“  Unter diesem Slogan präsentierte das vom vti geführte Verbundprojekt „health.textil 4.0“ im Ausstellungsbereich des 5. Deutschen Pflegetages vom 15. – 17. März 2018 in Berlin ein komplexes Leistungsangebot zu Gesundheitstextilien von sächsischen Herstellern.  Die unter dem Motto „Teamarbeit – Pflege interdisziplinär“ stehende Veranstaltung zählte rund 8.000 Fachbesucher aus allen Teilen Deutschlands. Der neue Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nutzte das Forum für seinen ersten Auftritt vor der Fachöffentlichkeit. Das vom Deutschen Pflegerat und der Schlüterschen Verlagsgesellschaft organisierte Treffen gilt als zentrale nationale Veranstaltung für Entscheider aus Politik und Wirtschaft zum Thema Pflege. 2018 lautete das Motto "Teamarbeit – Pflege interdisziplinär". 

  

Fotos: Benito Langer, Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft

Textilunternehmer zeigten Neuheiten

„Mit unserer auf die Pflegebranche zugeschnittenen Präsentation haben wir in Berlin eine erfreulich gute Resonanz gefunden. Neben zahlreichen anderen Anbietern von einschlägigen Produkten und Dienstleistungen waren wir die einzigen Aussteller aus der Textilbranche – eindeutig ein Vorteil“, resümierte Projektleiter Dr. Peter Werkstätter, Geschäftsführer des vti, das von ihm vor Ort begleitete Geschehen.  An dem unter Mitwirkung des Projektpartners Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft (bsw) organisierten Gemeinschaftsstand nutzten mehrere Textilunternehmer die Gelegenheit, ihre Innovationen und Produkte dem Fachpublikum persönlich nahe zu bringen.

Auf außerordentlich großes Interesse stieß beispielsweise ein nachhaltig multiresistente Keime vernichtendes Hightech-Gewebe von Spengler & Fürst, Crimmitschau, aus dem die Firma Brändl Textil, Geyer, u. a. Bettwäsche für Klinik und Pflege herstellt. Eckhard Bräuninger und Jörg Brändl, die Geschäftsführer beider Unternehmen, stellten das unter dem Markennamen „bacteria EX“ angebotene Textilsystem beim Pflegetag vor.  Steffi Barth, Chefin von Biehler Sportswear, Limbach-Oberfrohna, präsentierte Prototypen von personenindividuell herstellbaren Soft-Orthesen aus flexiblen Materialien, die für die neuroorthopädische Behandlung von Haltungsschwächen konzipiert wurden. Sie sind Teilergebnis eines vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekts, bei dem der innovative Bekleidungsproduzent gegenwärtig mit der TU Dresden und dem Chemnitzer Orthopädietechnik-Anbieter Saxcare GmbH zusammenwirkt.

Komplexes Leistungsangebot interessiert Entscheider aus Klinik und Pflege

Das vielfältige Leistungsangebot aller am Projekt beteiligten Textilfirmen wurde am Stand präsentiert. Der Eintrag im Ausstellungskatalog „individuelle Lösungen für Berufsbekleidung, Bettwäsche, Inkontinenz- bzw. Matratzenschutz, Dekubitus-Lagerung, Diabetiker- und Spezialstrümpfe sowie Verbandmaterialien“ gibt einen Eindruck von der Breite der Produktpalette.

Projektmanagerin Dr. Claudia Scholta von der e-hoch-x Beratungsgesellschaft, Chemnitz, nutzte die drei Veranstaltungstage, strategisch wichtige Kontakte für das Netzwerk health.textil zu knüpfen. Dabei konnten konkrete Ansatzpunkte mit Pflegedirektoren aus Kliniken und Pflegeheimen ebenso wie mit Entscheidern vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) oder Medizinischen Hochschulen diskutiert werden: „Für unser Netzwerk sind insbesondere Kontakte zu Modell-Einrichtungen wie zum Beispiel zum Regiomed Klinikum in Lichtenfels wichtig, das sich in puncto Nachhaltigkeit profilieren möchte. Dort können wir auf geeignete textile Neuentwicklungen aufmerksam machen. Sowohl in diesem Fall als auch bei allen anderen von uns kontaktierten Partnern bleiben wir in der Nachbereitung am Ball. Außerdem haben wir den Pflegetag genutzt, um die Fachbesucher zu unserer Leistungsschau health.textil sowie zur Gesundheitstextilien-Projektwerkstatt der Wirtschaftsförderung Sachsen auf der Internationalen Fachmesse mtex+ einzuladen, die am 29./30. Mai 2018 in Chemnitz stattfindet.“

 

Akteure von „health.textil 4.0“ definierten Vorhaben für 2018 – Projektbeirat gebildet

25 Akteure des Verbundvorhabens „health.textil 4.0“ waren am 13. Dez. 2017 der Einladung des vti zum zweiten Projekttreffen nach Chemnitz gefolgt. Sie zogen Zwischenbilanz zu den seit dem Auftakt-Workshop Ende August 2017 unternommenen Aktivitäten. Außerdem definierten sie den Arbeitsplan für 2018 und bildeten einen Projektbeirat. Höhepunkte in Bezug auf den Imagegewinn sowie die Kontaktpflege in wichtigen Zielgruppen sind Präsentationen von Gesundheitstextilien aus dem vti-Verbandsgebiet beim Deutschen Pflegetag (15. – 17. März 2018) in Berlin und beim „Tag der Gesundheitstextilien“ am 29. Mai 2018, der  im Rahmen der Internationalen Textilfachmesse mtex+ (29./30. Mai 2018) in Chemnitz stattfindet. Dort werden sich die aus Textilfirmen und Forschungseinrichtungen kommenden Akteure zudem an einer von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH organisierten Projektwerkstatt beteiligen, die den Dialog zwischen Textilbranche und Gesundheitswirtschaft vertiefen helfen soll.  

 

Die Mitglieder des neu gebildeten Projektbeirates von „health.textil 4.0“ (v. l.): Thorsten Jannaschk, AOK PLUS für Sachsen und Thüringen; Ulrike Kermes, KERMA® Verbandstoff GmbH, Hainichen; Steffi Barth, biehler sportswear GmbH, Limbach-Oberfrohna; Dr. Peter Werkstätter, vti; Jörg Brändl, Brändl Textil GmbH, Geyer; Benito Langer, bsw; Eckhard Bräuninger, Spengler & Fürst GmbH & Co. KG, Crimmitschau; Thomas Groth, MG Software, Grünbach; Johann Varga und Dr. Claudia Scholta, e-hoch-x Beratungsgesellschaft mbH, Chemnitz.

Benito Langer vom Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft (bsw) erläutert den Beratungsteilnehmern die grafischen Entwürfe für die geplanten Präsentationen in der Fachöffentlichkeit.   Fotos: Stefan Möbius

 

Presseinformation Oktober 2017: Wie funktioniert das Textil-Management in der Gesundheitswirtschaft unter den Bedingungen der zunehmenden Digitalisierung aller Prozesse?

Start für sächsisches Gesundheitstextilien-Projekt "health.textil 4.0" / Branchenverband vti übernahm Projektmanagement / Erstes Vorhaben nach neuer SMWA-Förderrichtlinie für Netzwerke / Partner mehrerer Branchen am Aufbau eines nachhaltig wirkenden Clusters beteiligt / Netzwerk offen » mehr

Autorenbeitrag Oktober 2017: Vom sterilen Wundtupfer bis zur Schokoladen-Anwendung

Sächsischer Verbandstoff-Produzent Kerma nutzt vti-Projekt "health.textil 4.0" zum Ausbau des Networkings und zur Erschließung neuer Marktsegmente » mehr

29.03.2017: Kampf den Killerkeimen

Die Crimmitschauer Weberei Spengler & Fürst hat ihre Wollstoffe lange an Modelabels wie Boss oder Joop geliefert. Jetzt stehen die ersten Krankenhäuser auf der Kundenliste.

» SZ Wirtschaft 29.03.2017.pdf
SZ Wirtschaft - 29. März 2017

Januar 2017: health.textil-Akteure berieten mit Sachsens Sozialministerin

aus vti aktuell - Ausgabe 1 / März 2017

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16.02.2017: Von smarten Socken und sprechenden Handschuhen

Forscher arbeiten an intelligenter Fußbekleidung, die jeden Schritt ihres Trägers analysiert

» SZ zu LINDNER-16.02.2017.pdf
SZ zu LINDNER - 16. Februar 2017

06.12.2016: Tschechischer Textilverband ATOK: Projekt “health.textil” ist nachahmenswert

Im Rahmen einer Konferenz, die begleitend zur jüngsten Mitgliederversammlung des tschechischen Textilbranchenverbandes ATOK im Nov. 2016 in Liberec stattfand, hielt Prof. Dr. Rainer Gebhardt vom Sächsischen Textilforschungsinstitut Chemnitz (STFI) einen Vortrag zur Entwicklung und Vermarktung von Medizin- und Gesundheitstextilien in Deutschland. Während seiner Ausführungen erläuterte er Ziele und Umsetzung des Projekts "health.textil", das der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti) mit Unterstützung des Sächsischen Wirtschaftsministeriums, der AOK PLUS, des Healthy Saxony e.V. und des STFI betreibt. In der Diskussion im internen Teil der ATOK-Mitgliederversammlung bezeichneten tschechische Unternehmer die gemeinsame Aktion von Textilbranche, Gesundheitswirtschaft und Politik in Sachsen als nachahmenswert für ihr Land.



Das Foto entstand am Ort der ATOK-Versammlung an der TU Liberec; zu sehen sind v.l. ATOK-Hauptgeschäftsführer Mgr. Jiří Česal, P(l.), Prof. Dr. Rainer Gebhardt (STFI), vti-Referatsleiter Frank Sander und ATOK-Präsdiumsmitglied Ing. Josef Novák. (Foto: mtex+)

23.09.2016: Kliniktextilien aus Sachsen sollen bekannter werden

Neues Netzwerk präsentiert sich in Dresden

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KLINIK SPEZIAL - 23. September 2016

20.09.2016: Ausstellung "HEALTH.TEXTIL" im Foyer des SMWA, Wilhelm-Buck-Str. 2, Dresden

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vti-pressedienst - September 2016














September 2016: Von textilen Sehnenprothesen und intelligenten Textilien

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KLINOSKOP 2016

24.08.2016: Sächsische Gesundheitswirtschaft trifft sich in Dresden – Health.textil war dabei

"Medizinische Versorgung wird in Zukunft sicherer und effektiver. Das ist das wichtigste Ergebnis der Digitalisierung im Gesundheitswesen und ein Gewinn für alle Patientinnen und Patienten.", sagte Staatsministerin Barbara Klepsch anlässlich des Branchentreffens der sächsischen Gesundheitswirtschaft am 24. August in Dresden.

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e-hoch-x Beratungsgesellschaft mbH - 24. August 2016

31.05.-02.06.2016: 6. mtex+ Internationale Messe für Technische Textilien














27.05.2016: Neuartige Strümpfe als Zeckenschutz

Sonderschau zu Gesundheits- und Medizintextilien in Chemnitz

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WochenENDspiegel - 27. Mai 2016

27.05.2016: Ostdeutsche Textilbranche setzt auf Medizintextilien

Die Sportler Philipp Zwingenberger und Patricia Rümmler tragen Hichtech-Trikots. Die ostdeutsche Textil- und Bekleidungsbranche sieht angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung wachsenden Bedarf für innovative Medizin- und Gesundheitstextilien.

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FOCUS Online - 27. Mai 2016

Mai 2016: Von Anti-Zecken-Funktion bis Knorpel-Regeneration

Innovative Medizin- und Gesundheitstextilien aus Sachsen und Thüringen im Mittelpunkt von Sonderschau und Symposium auf der 6. Int. Messe für Technische Textilien mtex+ vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 in Chemnitz / Projektpartner von "health.textil" im Dialog mit der Gesundheitswirtschaft

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vti-pressedienst - Mai 2016

März 2016: healthTEX hat neue Märkte im Visier

Mit Symposium und Sonderschau auf der mtex+ wollen sächsische Hersteller von Gesundheitstextilien auf ihr Potential aufmerksam machen.

» Wirtschaftsjournal-03.2016.pdf
Wirtschaftsjournal - März 2016

15.03.2016: 14. Branchentag in der Oberlausitz

In Großschönau zogen Experten aus den neuen Bundesländern zum 14. Branchen-Tag Bilanz: Die ostdeutsche Textil-Industrie ist im Aufschwung. Frottana bestätigt diesen Tend.

» http://www.mdr.de/tv/programm/video...
MDR SACHSENSPIEGEL - Dienstag, 15. März 2016

08.03.2016: Güldi zeigt die neue Klinimode

Kurzärmelige Visitemäntel für Ärzte sind eine Neuheit im Produktionssortiment der Firma Güldi Moden, Limbach-Oberfrohna. Der sächsische Berufsbekleidungshersteller präsentiert sie der Fachwelt auf der heute beginnenden Leitmesse "Altenpflege" in Hannover.

» FreiePresse-08.03.2016.pdf
Freie Presse - Dienstag, 8. März 2016

15.02.2016: Brändl Textil GmbH

Innovation und Kreativität sind Maxime in der Zusammenarbeit mit unserem Kunden - Olympiasieger Eric Frenzel zu Gast bei der Brändl Textil GmbH. » Video ansehen

21.01.2016: Fälschungssicher: Alterfil versteckt Mikropartikel im Garn

Beim Nähfadenhersteller in Oederan wird derzeit ein spezielles Garn entwickelt, um Originale schnell und sicher von Imitaten zu unterscheiden. Damit könnten sächsische Textilbetriebe etwas aufatmen.

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Freie Presse - Donnerstag, 21. Januar 2016

6. Int. Messe für Technische Textilien

PDF-Download mtex+ Symposium ZukunftTEXTIL

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Kompetenzatlas

Textile Zukunftslösungen für die Gesundheitswirtschaft

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